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	<title>LieLa VorEntwicklungen</title>
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	<description>Gestalt braucht Raum: hier ist er!</description>
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		<title>LieLa VorEntwicklungen</title>
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		<title>Der Knoten ist geplatzt</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[staunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das Ende des Steigerungsspiels sich abzeigt und wir mit der Erweiterung der Möglichkeitsräume an Grenzen stossen dann können wir den Schwerpunkt unseres Denkens verlagern.
Wir können uns vom Haben und Müssen abwenden. Vielleicht am Anfang und als Ungeübte nur ein wenig. Und dann das Sein in den Blick nehmen und durchatmen.  Als Bewohner von Möglichkeiträumen wäre durchatmen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=274&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wenn das Ende des Steigerungsspiels sich abzeigt und wir mit der Erweiterung der Möglichkeitsräume an Grenzen stossen dann können wir den Schwerpunkt unseres Denkens verlagern.</p>
<p>Wir können uns vom Haben und Müssen abwenden. Vielleicht am Anfang und als Ungeübte nur ein wenig. Und dann das Sein in den Blick nehmen und durchatmen.  Als Bewohner von Möglichkeiträumen wäre durchatmen eine Option. Und dann können wir nachdenken, was uns wirklich wichtig ist.</p>
<p>Die Kategorie &#8222;anders&#8220; anstelle von &#8222;mehr&#8220; hat auch ihren Reiz!</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur &#8222;perspektivischen Verkürzung des Verstandes&#8220;</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2009/07/18/zur-perspektivischen-verkurzung-des-verstandes/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 17:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Literarisch]]></category>
		<category><![CDATA[staunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fragen über Fragen, Ereignisse über Ereignisse: Immer diese Gleichzeitigkeiten, immer diese Abhängigkeiten, Verwobenheiten und Verknüpfungen. Nie kann nicht nur Eines als Erklärung dienen, nichts lässt sich ohne Weiteres auf Eines zurückführen. Nie bin ich allein und kann definitiv von letzgültiger Überzeugtheit reden, immer wird es doch relativ. Weil Bezüge da sind, weil Sichtweisen und Ereignisse [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=261&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Fragen über Fragen, Ereignisse über Ereignisse: Immer diese Gleichzeitigkeiten, immer diese Abhängigkeiten, Verwobenheiten und Verknüpfungen. Nie kann nicht nur Eines als Erklärung dienen, nichts lässt sich ohne Weiteres auf Eines zurückführen. Nie bin ich allein und kann definitiv von letzgültiger Überzeugtheit reden, immer wird es doch relativ. Weil Bezüge da sind, weil Sichtweisen und Ereignisse außerhalb jeglicher Vorstellung sein können, weil ich keinen Faden habe, der zum Auffädeln und Ordnen dienen würde. Außer es zum gegenwärtigen Moment &#8211; der für sich so tut, als sei er ewig &#8211; ein zweiter dazu und es gelingt mit ein wenig Distanz eine perspektivische Verkürzung und mit ihr die Ungleichzeitigkeit. Ihr folgenden die beruhigenden Erklärungen und die wohltueneden Erkenntnisse, als hätte ich etwas überwunden und erreicht, jedenfalls für den Augenblick.</p>
<p><a href="http://liela.files.wordpress.com/2009/07/p10304113.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-270" title="P1030411" src="http://liela.files.wordpress.com/2009/07/p10304113.jpg?w=300&#038;h=225" alt="P1030411" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em>&#8222;Und als einer jener scheinbar abseitigen und abstrakten Gedanken, die in seinem Leben oft so unmittelbare Bedeutung gewannen, fiel ihm ein, dass das Gesetz dieses Lebens, nach dem man sich, überlastet und von Einfalt träumend sehnt, kein anderes sei als <span id="more-261"></span>das der erzählerischen Ordnung! Jener einfachen Ordnung, die darin besteht, dass man sagen kann: “Als das geschehen war, hat sich jenes ereignet!” Es ist die einfache Reihenfolge, die Abbildungen der überwältigenden Mannigfaltigkeit des Lebens in einer eindimensionalen, wie ein Mathematiker sagen würde, was uns beruhigt; die Aufreihung alles dessen, was in Raum und Zeit geschehen ist, auf einen Faden, eben jenen berühmten “Faden der Erzählung” aus dem nun also auch der Lebensfaden besteht. Wohl dem, der sagen kann “als”, “ehe” und “nachdem”! Es mag ihm Schlechtes widerfahren sein, oder er mag sich in Schmerzen gewunden haben: sobald er imstande ist, die Ereignisse in der Reihenfolge ihres zeitlichen Ablaufs wiederzugeben, wird ihm so wohl, als schiene ihm die Sonne auf den Magen. Das ist es, was sich der Roman künstlich zunutze gemacht hat: der Wanderer mag bei strömendem Regen die Landstraße reiten oder bei zwanzig Grad Kälte mit den Füssen im Schnee knirschen, dem Leser wird behaglich zumute, und das wäre schwer zu begreifen, wenn dieser ewige Kunstgriff der Epik, mit dem schon die Kinderfrauen ihre Kleinen beruhigen, diese bewährtest “perspektivische Verkürzung des Verstandes” nicht schon zum Leben selbst gehörte. Die meisten Menschen sind im Grundverhältnis zu sich selbst Erzähler. Sie lieben nicht die Lyrik, oder nur für Augenblicke, und wenn in den Faden des Lebens auch ein wenig “weil” und “damit” hineingeknüpft wird, so verabscheuen sie doch alle Besinnung, die darüber hinausgreift: sie lieben das ordentliche Nacheinander von Tatsachen, weil es einer Notwendigkeit gleichsieht, und fühlen sich durch den Eindruck, dass ihr Leben einen “Lauf” habe, irgendwie im Chaos geborgen.&#8220;</em></p>
<p>Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, 1930/31</p>
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		<item>
		<title>Energie in Organisationen</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2009/06/11/energie-in-organisationen/</link>
		<comments>http://liela.wordpress.com/2009/06/11/energie-in-organisationen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Organisationen sind von immerwährender Veränderung geprägt – in der gegenwärtigen Phase wird diese als besonders krisenhaft erlebt, d.h. der Fokus auf den Verlust des Alten, vermeintlich Bewährten steht im Vordergrund. Die Chancen, die im Wandel verborgen sein könnten, werden eher weniger wahrgenommen.  Verlustorientierung lässt die Bereitschaft Unsicherheiten und Ängste zu entwickeln sehr stark ansteigen. Unsicherheiten haben, wenn mit ihnen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=253&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Organisationen sind von immerwährender Veränderung geprägt – in der gegenwärtigen Phase wird diese als besonders krisenhaft erlebt, d.h. der Fokus auf den Verlust des Alten, vermeintlich Bewährten steht im Vordergrund. Die Chancen, die im Wandel verborgen sein könnten, werden eher weniger wahrgenommen.  Verlustorientierung lässt die Bereitschaft Unsicherheiten und Ängste zu entwickeln sehr stark ansteigen. Unsicherheiten haben, wenn mit ihnen nicht bewusst umgegangen werden kann, einen großen Einfluss auf die <strong>Energie</strong>, die im Unternehmen freigesetzt wird.  Und gerade in der Krise wird das „<strong>Vitalkapital</strong>“ eines Unternehmens immens wichtig.<span id="more-253"></span></p>
<p>In der Unternehmenswirklichkeit stehen die Wirtschaftlichkeit und der Gewinn im Zentrum der Aufmerksamkeit. Als harte Fakten werden Renditen und Produktivität bezeichnet. Themen wie Kultur und Atmosphäre sind weiche Faktoren und haben für manche Manager den Stellenwert von Volksbefragungen in der ehemaligen Sowjetunion: oberflächlich ganz interessant, doch im Grunde bedeutungslos.</p>
<p>Eine nur auf die harten Faktoren gerichtete Aufmerksamkeit läuft Gefahr, die <strong>Energiequellen </strong>im Unternehmen zu übersehen. Ein Großteil des Unternehmenswertes ist „zwischen den Ohren“ und „im Herzen“ der Mitarbeiter angesiedelt.  </p>
<p>In Unternehmen besteht die <strong>Vitalität oder auch die organisationale Energie</strong> aus der Summe der Gefühle aller Beteiligten in und um das Unternehmen. Ob in der Mitarbeiterschaft ein Gefühl von Selbstwirksamkeit oder eher Ohnmacht gegenüber unübersichtlichen, belastenden Verhältnissen herrscht, ist ein fundamentaler Unterschied, der sich auf den persönlichen Einsatz und die Arbeitsergebnisse unmittelbar niederschlägt. Wenn wir die Energiequellen im Unternehmen stärken und nutzen wollen, geht es um<strong> Gefühle im Unternehmen! </strong></p>
<p>Gefühle sind Werterlebnisse<strong> </strong>und begründen im Individuellen unsere Vitalität. Wert hat, was mir Sinn macht. Wert entsteht durch erlebte Wertschätzung und Anerkennung. Ziel von Führung in bewegten Zeiten müsste sein es, mit Menschen in Organisationen mehr Energie, mehr Innovationskraft und mehr Flexibilität zu entwickeln. Es geht darum die <strong>Vitalität</strong> im Unternehmen zu stärken.</p>
<p><strong>Vitalität ist die Fähigkeit Krisen zu bewältigen</strong>.<br />
Vitalität kann als Fähigkeit der Anpassung an Veränderungen und Anforderungen bezeichnet werden.  <strong>Vitalität ist die Fähigkeit der ständigen Selbsterfindung. </strong>Vitale Unternehmen haben Potentiale in der Krise die neuen Aspekte und Anforderungen wahrzunehmen und kreativ damit umzugehen.</p>
<p><strong>Organisationale Energie </strong>wird von den Werten, dem Menschenbild, der Haltung der Führungskräfte und den Werthaltungen der Organisation, in der der Führung stattfindet, geprägt. Der zentrale Faktor dabei erscheint die <strong>Haltung</strong>. Sie steuert den Fokus unserer Wahrnehmung, unsere Interpretationen und die daraus folgenden Interventionen. <strong>Kraftvolle Führung</strong> braucht eine Haltung, deren Fokus bewusst auf die Potentiale von Menschen gerichtet ist, die mit Unsicherheiten offensiv umzugehen weiss und Menschen in die Suche nach Lösungen einbinden kann.  Führungskräfte können – gerade in der Krise &#8211; als Energie-Verstärker wirken! Die Fähigkeit von Führungskräften die <strong>interne Kommunikation</strong> so zu gestalten, dass sie vitalisierend wirkt, die „<strong>Soziale Architektur</strong>“ so zu planen, dass ein positives Energiefeld im Unternehmens entstehen kann.</p>
<p>Was ermöglicht es Führungskräften trotz Krise eine Arbeitsatmosphäre zu  gestalten, die Energie freisetzt? Welche Faktoren schützen die Arbeitsfreude und Vitalität von Menschen? Wie kann die Führungskraft als „Entwicklungsarchitekt“ ein Zusammenspiel entstehen lassen, dass auch in schwierigen Situationen tragfähig ist? Diese Fragen sind zu ´beantworten, wenn es um Energie in Unternehmen geht.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Vielfalt nutzen</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2009/05/30/vielfalt-nutzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 17:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vielfalt der Mitarbeiter und die daraus entstehenden Synergien sind das wertvollste Kapital eines Wissensunternehmens. Diversity ist die Vielfalt sichtbarer und unsichtbarer Unterschiede zwischen den Menschen. Ihre Herkunft, ihre kulturellen Prägungen, Generations- und Geschlechtsunterschiede und Unterschiede im Erfahrungswissen.
Von Führungskräften erfordert der Umgang mit Diversity ganzheitliches Denken und professionelles Handeln. Wahrnehmungsfähigkeiten und Sensibilität im Umgang mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=246&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Vielfalt der Mitarbeiter und die daraus entstehenden Synergien sind das wertvollste Kapital eines Wissensunternehmens. Diversity ist die Vielfalt sichtbarer und unsichtbarer Unterschiede zwischen den Menschen. Ihre Herkunft, ihre kulturellen Prägungen, Generations- und Geschlechtsunterschiede und Unterschiede im Erfahrungswissen.</p>
<p>Von Führungskräften erfordert der Umgang mit Diversity ganzheitliches Denken und professionelles Handeln. Wahrnehmungsfähigkeiten und Sensibilität im Umgang mit Unterschieden sind elementare Schlüsselqualifikationen, denn erst wenn Unterschiede anerkannt werden, können sie auch aktiv eingebunden und genutzt werden.</p>
<p>Diversity ist mehr als nur ein Konzept – es ist die Kultur des Umgangs mit den &#8222;Anderen&#8220;!</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Erfahrung</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2009/04/28/erfahrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 17:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[staunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Zeit wird alles Erfahrung.
Und sofern man die jeweilige Erfahrung überlebt &#8211; an Körper und Seele &#8211; stellt sich unaufgefordert die Frage, in welcher Weise sie  wahrgenommen, entdeckt und bedeutet wird.
Hier ereignet sich dann die zweite Welt, die in ihrer Art einmalig und nicht wiederholbar ist.
Hier ereignet sich das eigentlich Eigene, nur und ausschliesslich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=240&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Durch die Zeit wird alles Erfahrung.</p>
<p>Und sofern man die jeweilige Erfahrung überlebt &#8211; an Körper und Seele &#8211; stellt sich unaufgefordert die Frage, in welcher Weise sie  wahrgenommen, entdeckt und bedeutet wird.<br />
Hier ereignet sich dann die zweite Welt, die in ihrer Art einmalig und nicht wiederholbar ist.<br />
Hier ereignet sich das eigentlich Eigene, nur und ausschliesslich aus dieser einen Perspektive verstehbar, bei allem Bemühen.<br />
Aus allen weiteren Blickrichtungen erscheint die Deutung mit ihrer Ausdruckswirkung potentiell seltsam oder unverständlich bis empörend, manchmal noch weiter.<br />
Grundsätzlich aber glaube ich daran, dass es jeder gut machen will.<br />
Jeder will seine Erfahrungen überleben.<br />
Als Vorbereitung zum letzten Weg.</p>
<p><em>&#8222;Nicht die Dinge an sich sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr sind es unsere Interpretationen, der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt.&#8220;<br />
Marc Aurel</em></p>
<p><em><a href="http://liela.files.wordpress.com/2009/04/eyetvsnapshot5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-242" title="eyetvsnapshot5" src="http://liela.files.wordpress.com/2009/04/eyetvsnapshot5.jpg?w=300&#038;h=169" alt="eyetvsnapshot5" width="300" height="169" /></a></em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/liela.wordpress.com/240/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/liela.wordpress.com/240/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/liela.wordpress.com/240/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/liela.wordpress.com/240/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/liela.wordpress.com/240/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/liela.wordpress.com/240/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/liela.wordpress.com/240/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/liela.wordpress.com/240/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/liela.wordpress.com/240/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/liela.wordpress.com/240/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=240&subd=liela&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Banalitäten</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Auch kein Glück zu haben kann, aus dem Himmel betrachtet, Glück sein. Glück war es für mich, jeden glücklichen Moment zu geniessen, selbst wenn ich mir über die Vergänglichkeit des Augenblicks bewusst bin. Lassen wir die Banalitäten nicht aus dem Blick. Ich habe in den Zeitläufen zeitläufig gewohnt. Heute ist ein am Genuss orientiertes Essen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=233&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Auch kein Glück zu haben kann, aus dem Himmel betrachtet, Glück sein. Glück war es für mich, jeden glücklichen Moment zu geniessen, selbst wenn ich mir über die Vergänglichkeit des Augenblicks bewusst bin. Lassen wir die Banalitäten nicht aus dem Blick. Ich habe in den Zeitläufen zeitläufig gewohnt. Heute ist ein am Genuss orientiertes Essen für mich ein schöner Mittag oder Abend. Vielleicht eine Mahlzeit mit einem Gast. Wir  speisen, wir glauben uns zu verstehen und wissen, wir werden uns nicht wiedersehen. Beide wollen wir es nicht.</p>
<p>Aber diese eine Abend war schön, vielleicht ein Symposion.&#8220;</p>
<p>Wolfgang Koeppen</p>
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		<title>Was wirkt 8</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 07:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[was wirkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Besucher einer Ausstellung, der mit Interesse am Thema gekommen ist,  befällt in  Situationen des Bedrängtwerdens durch die Ausstellungsmacher fast zwangsläufig eine gewisse Bockigkeit. Ein Besucher möchte ja schließlich nicht die Selbstinzenierungen der &#8222;Macher&#8220; auf der Bühne bezeugen &#8211; er ist gekommen um den &#8222;Künstlern&#8220; zuzuhören, sich in ihre Erfahrungswelt mitnehmen zu lassen und sich selbst einen Eindruck [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=224&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Jeden Besucher einer Ausstellung, der mit Interesse am Thema gekommen ist,  befällt in  Situationen des Bedrängtwerdens durch die Ausstellungsmacher fast zwangsläufig eine gewisse Bockigkeit. Ein Besucher möchte ja schließlich nicht die Selbstinzenierungen der &#8222;Macher&#8220; auf der Bühne bezeugen &#8211; er ist gekommen um den &#8222;Künstlern&#8220; zuzuhören, sich in ihre Erfahrungswelt mitnehmen zu lassen und sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.</p>
<p>Deshalb könnte es an dieser Stelle einmal um ein striktes Selbstdarstellungverbot in allen Ausstellungen gehen. Ausgenommen wären &#8211; nach einer Formulierung von Anke Westphal im Feuilleton der Berliner Zeitung unter dem Titel &#8222;Sprechverbot jetzt!&#8220; kleine Kinder.</p>
<p>&#8222;Die dürfen äußern, wenn sie müde und hungrig sind oder aufs Klo müssen, sollten aber in nicht zu fortgeschrittenem Alter mit der Tatsache vertraut gemacht werden, dass ein öffentlicher Raum nun mal kein privater ist. Und das eitles Geplapper dadurch nicht richtiger wird, dass man es den anderen zumutet.&#8220;</p>
<p>Wir Menschen sind einander tatsächlich immer wieder eine Zumutung. Andererseits  &#8222;is es nüscht&#8220; ohne die anderen, wie Fontane einmal formulierte. Und schließlich und endlich verbirgt sich in jeder Zumutung auch Erkenntnisgewinn!</p>
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		<title>Zur Kunst des Scheiterns</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 18:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>

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		<description><![CDATA[Angenommen, Sie befinden sich in einer ganz normalen Situation in Ihrer täglichen Arbeit mit Menschen, mit Kollegen oder als Führungskraft oder als Berater, Sie sind geübt und souverän, können auf Ihre Fähigkeiten vertrauen, Sie sind erfahren und dadurch wirkungsvoll.
Und dann kommt da eine Situation, in der Sie plötzlich nicht mehr den Überblick haben, sich festfahren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=210&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Angenommen, Sie befinden sich in einer ganz normalen Situation in Ihrer täglichen Arbeit mit Menschen, mit Kollegen oder als Führungskraft oder als Berater, Sie sind geübt und souverän, können auf Ihre Fähigkeiten vertrauen, Sie sind erfahren und dadurch wirkungsvoll.<br />
Und dann kommt da eine Situation, in der Sie plötzlich nicht mehr den Überblick haben, sich festfahren und zunehmend die innere Souveränität verlieren.<br />
Was für ein Gefühl: die Wirkung verfehlt, die Absicht – tatkräftig durchdacht, vorbereitet, geprüft, modifiziert, für gut befunden und dann umgesetzt – im Unverständnis des Gegenüber versunken, alternative Möglichkeiten wie aufgelöst, der Kontakt unterbrochen, und es kommt einem vor, wie eine Investition, durch die auch noch zusätzliche Kosten entstehen.</p>
<p>Dabei: wir wissen alle, dass zum Erfolg &#8230;<img class="size-full wp-image-216 alignright" title="dsc01781" src="http://liela.files.wordpress.com/2009/02/dsc01781.jpg?w=363&#038;h=242" alt="dsc01781" width="363" height="242" /><span id="more-210"></span>das Versuchen gehört und stets das Risiko des Scheiterns enthalten ist.<br />
Doch was nützt uns alles Wissen, das wir uns schützend und präventiv angeeignet haben, wenn der Moment des Scheiterns da ist, wenn  eben dieses Gefühl plötzlich die Kontrolle über Denken, Fühlen und Handeln gewinnt. Kann das Wissen die Befürchtungen und Zweifel, die unsere Absichten begleiten, denn aufwiegen? Besteht nicht trotz alledem der unbedingte Wunsch, dass genau dieses Gefühl sich eben nicht Raum schafft?<br />
Und dann: der Kopf sucht in beginnender Hektik nach Lösungen, das Herz will noch nicht wahrhaben und schlägt – schneller. ein bisschen schwerer und übt sich dabei im Tun-als-ob-nichts-wäre. –</p>
<p>Das Scheitern zeigt es uns ganz genau, das Versäumte, nicht Vorbereitete, das Unterschätzte, Ignorierte, Vergessene, Unberechenbare. Jetzt findet das Lernen für die Zukunft statt, jetzt wird eine Antwort erforderlich, jetzt lässt sich nicht mehr ausweichen oder fliehen, jetzt geht es um den Standpunkt und die Stellungnahme.<br />
Allmählich wird das klar und dennoch gibt es ein Hadern mit der Frage, warum wir denn nicht gleich unserer Intuition gefolgt sind, die uns schon vor geraumer Zeit eine Ahnung schickte. Und am liebsten wäre es uns, wenn wir noch ein wenig verdeckende Kosmetik nutzen könnten, anstatt eine Erkenntnis (wenigstens uns) einzugestehen: ein Scheitern gibt es wirklich.</p>
<p>Mit den Fragen allerdings eröffnet sich allmählich die Möglichkeit des Abstands und eine weitere Frage formuliert sich, die die Souveränität vielleicht wieder herstellt, die den eigentlichen Grund wieder betretbar macht:</p>
<p>Was sind die Bedingungen einer Kunst des Scheiterns?</p>
<p>•    anerkennen, akzeptieren, annehmen der Situation: sie ist tatsächlich (d.h. die Verleugnung aufgeben)<br />
•    anerkennen, akzeptieren. annehmen dieses unsäglichen Gefühls (d.h. ihm nachspüren und Raum geben)<br />
•    anerkennen, akzeptieren. annehmen der Tatsache, dass es auch mir passiert (die anderen, denen es sonst immer passiert, kommen mir näher, was den Kontakt zu ihnen stärkt)<br />
•    bekennen, dass es mir passiert ist (vorzugsweise auch anderen Gegenüber)<br />
•    den Moment aushalten (im sich Einlassen ereignet sich Geduld)<br />
•    sich vergegenwärtigen, was die eigentliche Absicht war (darin drückt sich der Wert des jeweiligen Handelns aus, der – wenn er wieder gesehen werden kann – uns sanfter werden lässt im Urteil)<br />
•    alternative Annahmen und Beschreibungen finden für die Situation, in der wir uns befinden (je enger sie sind, desto leichter ein Scheitern)<br />
•    nachdenken, lernen, vordenken (ein Scheitern enthält wertvolle Lernmöglichkeiten, die bedacht werden sollten)<br />
•    die Wertvorstellungen überprüfen (denn sie liefern die Maßstäbe) und ggf. ergänzen<br />
•    herauskommen, in dem wir uns hineinbegeben, indem wir<br />
- leiden, jedenfalls eine Zeit lang<br />
- fühlen, ohne zu erklären, jedenfalls eine Zeit lang<br />
- darüber reden, jedenfalls eine Zeit lang<br />
- Wertschätzung üben, uns und anderen gegenüber, ohne Zeit<br />
- Abschied nehmen, von nicht passenden Annahmen und Vorstellungen, um einen Wiederbeginn zu ermöglichen</p>
<p>Um die eigene Souveränität zu erhalten, ist es notwendig, Position  zu beziehen. Durch diese Stellungnahme wird die eigene Würde gewahrt, die uns im Wesentlichen trägt, und die im Kern gar nicht scheitern kann. Teilen wir unsere Position mit, dann kann es gelingen, sich nicht nur auf einander zu beziehen, sondern mit anderen zu einer weiteren, zusammen hängenderen Deutung der erlebten Situation  zu kommen, und so unserem „Scheitern“ etwas Substituierendes hinzuzufügen. Ich halte das „Scheitern“ für eine „Kunst“, wenn das Gefühl der Lebendigkeit langfristig gestärkt werden soll. Es gehört notwendig zur Erfahrung des Lebens dazu, lässt sich nicht verbannen, das „Scheitern“  lässt sich im Grunde nur bekennen, um dann in der jeweiligen Situation selbst, aktiv und handlungsfähig zu bleiben und Verantwortung tatsächlich zu übernehmen.<br />
Das „Scheitern“ ist ein Akt der Reifung, dem wir uns sorgsam zuwenden sollten.</p>
<p>Stefan Latt</p>
<p>download: <a href="http://liela.files.wordpress.com/2009/02/zur-kunst-des-scheiterns_sl1.pdf">zur-kunst-des-scheiterns_sl1</a></p>
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		<title>Gelassenheit</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2009/01/14/gelassenheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 16:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Er zieht die Gelassenheit der Verbitterung vor. Er weiss, dass er zwar nicht alles beeinflussen kann, was ihm wichtig wäre, und er ärgert sich über viele Dinge, aber er nimmt diese Mängel als Lernchancen.
Er lebt sein Leben mit einer Grundstimmung der heiteren Gelassenheit.
Heiterkeit ist weder Tändelei, noch Selbstgefälligkeit, sie ist höhere Erkenntnis und Liebe, ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=208&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div>&#8222;Er zieht die Gelassenheit der Verbitterung vor. Er weiss, dass er zwar nicht alles beeinflussen kann, was ihm wichtig wäre, und er ärgert sich über viele Dinge, aber er nimmt diese Mängel als Lernchancen.</div>
<div>Er lebt sein Leben mit einer Grundstimmung der heiteren Gelassenheit.</div>
<div>Heiterkeit ist weder Tändelei, noch Selbstgefälligkeit, sie ist höhere Erkenntnis und Liebe, ist Bejahung aller Wirklichkeiten, Wachsein am Rand aller Tiefen und Abgründe.&#8220;</div>
<div>Hermann Hesse</div>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/liela.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/liela.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/liela.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/liela.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/liela.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/liela.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/liela.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/liela.wordpress.com/208/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/liela.wordpress.com/208/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/liela.wordpress.com/208/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=208&subd=liela&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wozu Konflikte nutzen</title>
		<link>http://liela.wordpress.com/2008/10/13/wozu-konflikte-nutzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 10:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dorothe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>
		<category><![CDATA[was wirkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist der Nutzen von Konflikten? Was bringen offene Auseinandersetzungen mit dem anderen?  Erst einmal kosten sie Energie.  Gefühle gehören zum Konfliktgeschehen.  Ärger, Verunsicherung. Und Scham, weil der offene Konflikt immer auch von der eigenen Schwäche und Angst erzählt. Sie kosten die Harmonie, die wir so brauchen, um uns sicher zu fühlen. Konflikte können zerstörerisch sein.
Und es braucht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=liela.wordpress.com&blog=1202273&post=197&subd=liela&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Was ist der Nutzen von Konflikten? Was bringen offene Auseinandersetzungen mit dem anderen?  Erst einmal kosten sie Energie.  Gefühle gehören zum Konfliktgeschehen.  Ärger, Verunsicherung. Und Scham, weil der offene Konflikt immer auch von der eigenen Schwäche und Angst erzählt. Sie kosten die Harmonie, die wir so brauchen, um uns sicher zu fühlen. Konflikte können zerstörerisch sein.</p>
<p>Und es braucht sie im Zusammenspiel immer wieder, diese anstrengenden Zeiten der offenen Auseinandersetzung mit dem Gegenüber. Wenn ich Konflikte offen auf den Tisch bringe, wenn ich in der Auseinandersetzung auch zuhören kann, dann entsteht ein Wissensraum. Transaktives Wissen.  Wir wissen dann vom anderen, was ihm heilig ist.  Wir lernen zu verstehen, warum wir selber oder die anderen in bestimmten Situationen besonders heftig reagieren. Gefühle sind Hinweise auf die Relevanz eines Themas. Emotionen treten auf, wenn einem etwas nicht gleichgültig ist.  Wenn Werte verletzt werden. Oder Missverständnisse geklärt werden müssen. Wir neue Spielregeln auszuhandeln haben!</p>
<p>Wenn ich mit dem anderen in einen Konflikt einsteige, ein offenes Wort spreche, ihm meine Gedanken und meine Emotionen zumute, ist das ein Hinweis darauf, das wir etwas miteinander teilen. Ein Hinweis auf seine Wichtigkeit für mich. Und auch wenn sich nicht alles in Harmonie auflöst, ist doch eines gestärkt. Unser Wissen übereinander. Und unsere Freiheit.</p>
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