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Gestalt braucht Raum: hier ist er!

Archiv für die Kategorie ‘staunen’

Zwischen den Jahren

Geschrieben von dorothe - 26. Dezember 2011

Aus der Zeit fallen. Muße finden. Mäandern. Die Flaute geniessen. Stillsegler sein.

MOMA – NYC – 2011

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Was mich antreibt (1)

Geschrieben von stefan - 11. September 2011

Vermutlich ist es vor allem eine Angelegenheit der gerichteten Aufmerksamkeit, es könnte also auch anders = anders gerichtet sein, dennoch wundere ich mich vielmals darüber, das bestimmte Fragen die sich mir stellen, einer Antwort immer wieder ausweichen. Mit keiner Variante sind sie zufrieden, immer ist es nicht genug, meistens ist die Richtung von vornherein nicht passend, obwohl ich schon alle möglichen Perspektiven versucht habe. Keine Ahnung, was sie eigentlich von mir will. Aber immerhin deutet sie zwischendurch und eher nebenbei an, dass es so etwas gäbe, wie das großen Ende und Ziel, an dessen Ort sich alles miteinander verbindet, was jetzt so lose, unverknüpft, manchmal unbeachtet, fast immer fehlgeschätzt in der tatsächlichen Bedeutung hier vor und neben mir so herumliegt. Allein diese Andeutung verlangt eine Antwort.

© BlindText 2011

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NuJazzPoetry: ANKUNFT

Geschrieben von stefan - 22. Juni 2011

now available on iTunes: Ankunft

Was will klingen? Was sucht Resonanz? Was leuchtet? Was kommt an?

Fragen, die sich nicht im Vorüberhören beantworten lassen, wohl auch nicht durch bloßes Nachdenken.
Was aber braucht es dann, um zu einer Orientierung, zu einer Lösung und zu einer Erhörung zu kommen?

Wir brauchen anderes. Wir brauchen andere.

Um im Wechselklang mit diesen Fragen zu Antworten zu kommen, müssen wir Mut haben, auch den, uns zuzumuten. Mit dem, was wir sind, in aller Begrenztheit, mit dem, was in Kopf und Herz ist und allem, was ansonsten noch einen Ausdruck sucht.
So haben wir uns auf den Weg gemacht und ausgetauscht, was zu uns gehört, es zusammengefügt, was so noch nicht beieinander war, es ineinander fließen und werden lassen. Das alles mit der Idee, nicht nur unser Selbst zum Klingen zu bringen, sondern auch anderen Anregung für ihre Antworten zu sein .
Unsere Arbeitsüberschrift entstammt der vielleicht zentralen Erfahrung unserer Lebensphase: irgendwie schon mehr als 4 Jahrzehnte auf der Welt, freiwillig und ungefragt zu lernen, sogar schon klug am Leben geworden, doch erst jetzt ist die Zeit, anzukommen und ein Erstaunen über diese unerwartete Erfahrung als Ausgangspunkt für alles Nachfolgende zu nutzen: ANKUNFT.

Die Fragen nach Sein und Leben erscheinen für uns als die unsichtbare Verbindung zwischen der Musik und den Texten; kein neues Thema, eher alltäglich und allmenschlich und dennoch von permanenter und durchdringender Bedeutung. „Ankunft“ fasst das nach unserer Ansicht nicht nur treffend, sondern in besonderer Weise auch lebensbejahend zusammen. Genau dieses Wort wirkt mit seinem Charakter in die Musik hinein, der Geist in ihr beginnt zu leuchten oder zumindest entsteht die Ahnung, dass es möglich wäre zu erstrahlen, dass auch das manchmal so klein erscheinende Selbst glänzen kann, wenn es sich als das erkennt, was es einfach und unübersehbar ist.
Wir möchten etwas bieten für Gehör und Gehirn, die Musik wird dabei zum Trägerelement des Textes, sie wird zum Resonanzkörper für das, was die Worte anklingen wollen, die Musik vollendet den Ausdruck und hebt ihn auf.

Gleichzeitig bringt der Text die Musik zum Fliessen, macht sie kreativ, produktiv und eigen in ihrer Dynamik. In ihr zeigt sich die Freude am Neuen, Eigenen, Aufbrechenden und Ankommenden.

Vielleicht entstehen durch die Stücke Räume, die Platz schaffen für Antworten und Begegnungen mit sich selbst in einer Welt, die uns fordernd, aber im Wesen wohlwollend empfängt.

Wir sind:

Alfred Vogel, Musiker , Produzent und dennoch Wirtschaftspädagoge, Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Studiobesitzer und  die Vielfältigkeit liebend: www.traps.at
Stefan Latt,  Berater, Organisationsentwickler, Coach und fortlaufend dabei, im Ausdruck anzukommen: www.laterale.at

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Warten

Geschrieben von stefan - 20. März 2011

Leben ereignet sich, indem man es tut.

Selbst wenn ich machmal beiseite stehe und hoffe, es würde sich vom Zuschauen schon ergeben.
Warten führt an diesem Punkt nicht weiter, weil es diese Kategorie im wirklichen Leben nicht gibt.

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Der Knoten ist geplatzt

Geschrieben von dorothe - 29. September 2009

Wenn das Ende des Steigerungsspiels sich abzeigt und wir mit der Erweiterung der Möglichkeitsräume an Grenzen stossen dann können wir den Schwerpunkt unseres Denkens verlagern.

Wir können uns vom Haben und Müssen abwenden. Vielleicht am Anfang und als Ungeübte nur ein wenig. Und dann das Sein in den Blick nehmen und durchatmen.  Als Bewohner von Möglichkeiträumen wäre durchatmen eine Option. Und dann können wir nachdenken, was uns wirklich wichtig ist.

Die Kategorie “anders” anstelle von “mehr” hat auch ihren Reiz!

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Zur “perspektivischen Verkürzung des Verstandes”

Geschrieben von stefan - 18. Juli 2009

Fragen über Fragen, Ereignisse über Ereignisse: Immer diese Gleichzeitigkeiten, immer diese Abhängigkeiten, Verwobenheiten und Verknüpfungen. Nie kann nicht nur Eines als Erklärung dienen, nichts lässt sich ohne Weiteres auf Eines zurückführen. Nie bin ich allein und kann definitiv von letzgültiger Überzeugtheit reden, immer wird es doch relativ. Weil Bezüge da sind, weil Sichtweisen und Ereignisse außerhalb jeglicher Vorstellung sein können, weil ich keinen Faden habe, der zum Auffädeln und Ordnen dienen würde. Außer es kommt zum gegenwärtigen Moment – der für sich so tut, als sei er ewig – ein zweiter dazu und es gelingt mit ein wenig Distanz eine perspektivische Verkürzung und mit ihr die Ungleichzeitigkeit. Ihr folgenden die beruhigenden Erklärungen und die wohltueneden Erkenntnisse, als hätte ich etwas überwunden und erreicht, jedenfalls für den Augenblick.

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“Und als einer jener scheinbar abseitigen und abstrakten Gedanken, die in seinem Leben oft so unmittelbare Bedeutung gewannen, fiel ihm ein, dass das Gesetz dieses Lebens, nach dem man sich, überlastet und von Einfalt träumend sehnt, kein anderes sei als Den Rest des Beitrags lesen »

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Erfahrung

Geschrieben von stefan - 28. April 2009

Durch die Zeit wird alles Erfahrung.

Und sofern man die jeweilige Erfahrung überlebt – an Körper und Seele – stellt sich unaufgefordert die Frage, in welcher Weise sie  wahrgenommen, entdeckt und bedeutet wird.
Hier ereignet sich dann die zweite Welt, die in ihrer Art einmalig und nicht wiederholbar ist.
Hier ereignet sich das eigentlich Eigene, nur und ausschliesslich aus dieser einen Perspektive verstehbar, bei allem Bemühen.
Aus allen weiteren Blickrichtungen erscheint die Deutung mit ihrer Ausdruckswirkung potentiell seltsam oder unverständlich bis empörend, manchmal noch weiter.
Grundsätzlich aber glaube ich daran, dass es jeder gut machen will.
Jeder will seine Erfahrungen überleben.
Als Vorbereitung zum letzten Weg.

“Nicht die Dinge an sich sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr sind es unsere Interpretationen, der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt.”
Marc Aurel

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wabi – sabi

Geschrieben von dorothe - 2. Mai 2008

wabi-sabi ist eine Komponente der japanisches Ästhetik. Die Wortverbindung wurde vor hunderten von Jahren durch Zen-Priester und Teemeister geprägt. Anders als wir es in unserem westlichen Denken gewohnt sind, wird Ästhetik den unvollkommenen, vergänglichen und unvollständigen Dinge zugeschrieben.  wabi–sabi beschreibt eine ganz spezifische Art von Schönheit, die sich durch Schlichtheit, Einfachheit und Selbstgenügsamkeit auszeichnet. Sie verzichtet zugunsten der inneren Werte der Dinge auf äußeren Prunk.

Während die Gegenstände der Moderne nahtlos, blankpoliert und glatt als neu, schön und erfolgreich wahrgenommen werden, erscheinen wabi-sabi Objekte unserem Blick kunstlos, etwas bäuerlich und grob in ihrer Oberflächenstruktur. wabi – sabi misst den Dingen einen umso höheren Wert zu, je länger sie im Gebrauch sind. Die Spuren von langem Gebrauch werden als reine Form der Schönheit wahrgenommen.

Diese Objekte laden zu einer anderen Form des Wahrnehmens ein. Den Rest des Beitrags lesen »

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1. Zwischenraum

Geschrieben von stefan - 20. März 2008

Die Ästhetik der Reihenfolge zeigt sich durch die Übergänge und Zwischenräume – im Gewahrwerden des Sowohlalsauch. Von etwas zu etwas, irgendwie andauernd.

Vor allem aber in der Sehnsucht nach dem nächsten Schritt. Der sich ankündigt, folgerichtig und unvermeidbar ist, sich aber oft nicht gleich und schon gar nicht eindeutig offenbart, sondern sich vornehm finden lässt.

Das erfordert Mut.

Und Zuversicht.

Und Zweifel.
Denn der sorgt für Bodenhaftung.

Damit ich nicht allein bleibe.

Weil es Frühling wird. In den nächsten Zwischenraum.

07.jpg

Foto:   Christoph Lingg: Stillgelegt, edition aufbruch 2007

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Erfahrungsraum

Geschrieben von dorothe - 3. März 2008

Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen ihre Ideen und Gedanken zusammenbringen.Räume in denen Gemeinsames entstehen kann? Freiräume, die Möglichkeiten öffnen. Welche Atmosphäre braucht es im Raum, um die Bereitschaft der Anwesenden zu erhöhen, sich auf die anderen einzulassen? Wie entsteht ein Raum für Begegnungen, die nachhaltig inspirieren? Den Rest des Beitrags lesen »

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