1. Zwischenraum
Verfasst von stefan am März 20, 2008
Die Ästhetik der Reihenfolge zeigt sich durch die Übergänge und Zwischenräume – im Gewahrwerden des Sowohlalsauch. Von etwas zu etwas, irgendwie andauernd.
Vor allem aber in der Sehnsucht nach dem nächsten Schritt. Der sich ankündigt, folgerichtig und unvermeidbar ist, sich aber oft nicht gleich und schon gar nicht eindeutig offenbart, sondern sich vornehm finden lässt.
Das erfordert Mut.
Und Zuversicht.
Und Zweifel.
Denn der sorgt für Bodenhaftung.
Damit ich nicht allein bleibe.
Weil es Frühling wird. In den nächsten Zwischenraum.

Foto: Christoph Lingg: Stillgelegt, edition aufbruch 2007
dorothe sagte
Mut, Zuversicht und Zweifel. Eine gute Mischung. Ermöglicht das genaue Hinschauen. Den Abschied vom „Nicht- Mehr“ und das Erwarten des „Noch-Nicht“. Ohne in Aktivität einzusteigen….. gegen die Leere und die Angst. Zwischenräume werden so zu Möglichkeitsräumen. Und das Alleinsein zur Voraussetzung für Begegnungen die relevant sind.