Die Ästhetik der Reihenfolge zeigt sich durch die Übergänge und Zwischenräume – im Gewahrwerden des Sowohlalsauch. Von etwas zu etwas, irgendwie andauernd.
Vor allem aber in der Sehnsucht nach dem nächsten Schritt. Der sich ankündigt, folgerichtig und unvermeidbar ist, sich aber oft nicht gleich und schon gar nicht eindeutig offenbart, sondern sich vornehm finden lässt.
Das erfordert Mut.
Und Zuversicht.
Und Zweifel.
Denn der sorgt für Bodenhaftung.
Damit ich nicht allein bleibe.
Weil es Frühling wird. In den nächsten Zwischenraum.

Foto: Christoph Lingg: Stillgelegt, edition aufbruch 2007