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Gestalt braucht Raum: hier ist er!

Archiv für März 2008

Kalendergeschichten 6

Verfasst von dorothe am März 29, 2008

Gespräche 

„Wir können nicht mehr miteinander sprechen“, sagte Herr K. zu einem Mann. „Warum?“ fragte der erschrocken. „Ich bringe in Ihrer Gegenwart nichts Vernüftiges hervor“, beklagte sich Herr K.  „Aber das macht doch nichts“, tröstete ihn der andere. -“Das glaube ich“, sagte Herr K. erbittert, „aber mir macht es etwas.“

Bertolt Brecht 1898 – 1956

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Kalendergeschichten 5

Verfasst von dorothe am März 27, 2008

Das Recht auf Schwäche

Herr K. half jemandem in einer schwierigen Angelegenheit. In der Folge ließ es dieser an jeder Art Dank fehlen. Herr K. setzte nun seine Freunde in Erstaunen, indem er sich laut über die Undankbarkeit des Betreffenden beschwerte. Sie fanden Herrn K.s Benehmen unfein und sagten auch:“ Hast du nicht gewußt, daß man nichts tun soll der Dankbarkeit wegen, weil der Mensch zu schwach ist, um dankbar zu sein.“ – „Und ich“, fraget Herr K., „bin ich kein Mensch? Warum sollte ich nicht so schwach sein, Dankbarkeit zu verlangen? Die Leute meinen immer, sie bekennen sich als dumm, wenn sie bekennen, daß eine Gemeinheit gegen sie verübt wurde. Wieso eigentlich?“

Bertolt Brecht 1898 – 1956

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Skepsis

Verfasst von dorothe am März 25, 2008

august2006-052.jpg “Dem positiven Denken ist mit Vorsicht zu begegnen! Wenn ihm zugesprochen wird, alle Widersprüchlichkeiten des Lebens  auflösen zu können. Wenn mit ihm die Verpflichtung verknüpft ist, in allem das Beste wahrzunehmen.  Don`t worry, be happy! Wenn noch in der ausweglosesten Lage der Kopf nicht hängen darf. Wenn es bedeutet, sich einreden zu müssen, es wäre nicht so schlimm. Und man sich dann erst recht wund stößt an der Realität. Wenn man sich Verletzungen schön zu reden hat. Den anderen und das, was er tut, mit Verständniss bemänteln muss.  Als ob Unachtsamkeit nicht schon verletzend genug wäre! Dann ist dem positiven Denken mit Vorsicht zu begegnen!“

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1. Zwischenraum

Verfasst von stefan am März 20, 2008

Die Ästhetik der Reihenfolge zeigt sich durch die Übergänge und Zwischenräume – im Gewahrwerden des Sowohlalsauch. Von etwas zu etwas, irgendwie andauernd.

Vor allem aber in der Sehnsucht nach dem nächsten Schritt. Der sich ankündigt, folgerichtig und unvermeidbar ist, sich aber oft nicht gleich und schon gar nicht eindeutig offenbart, sondern sich vornehm finden lässt.

Das erfordert Mut.

Und Zuversicht.

Und Zweifel.
Denn der sorgt für Bodenhaftung.

Damit ich nicht allein bleibe.

Weil es Frühling wird. In den nächsten Zwischenraum.

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Foto:   Christoph Lingg: Stillgelegt, edition aufbruch 2007

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Remember

Verfasst von dorothe am März 19, 2008

Try to learn to breathe deeply, really to taste food when you eat, and when you sleep, really to sleep. Try as much as possible to be wholly alive, with all your might, and when you laugh, laugh like hell, and when you get angry, get good and angry. Try to be alive. You will be dead soon enough.

William Saroyan

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Erfahrungsraum

Verfasst von dorothe am März 3, 2008

Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen ihre Ideen und Gedanken zusammenbringen.Räume in denen Gemeinsames entstehen kann? Freiräume, die Möglichkeiten öffnen. Welche Atmosphäre braucht es im Raum, um die Bereitschaft der Anwesenden zu erhöhen, sich auf die anderen einzulassen? Wie entsteht ein Raum für Begegnungen, die nachhaltig inspirieren? Den Rest des Beitrags lesen »

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