LieLa VorEntwicklungen

Gestalt braucht Raum: hier ist er!

Archiv für Juni 2007

Was wirkt 3

Verfasst von dorothe am Juni 29, 2007

Postkarte des Department of Public Health NYC vom 6.Juli 2002

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Feel Free to Feel Better

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Bellen

Verfasst von stefan am Juni 25, 2007

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Am Abend und auf dem Weg

Verfasst von stefan am Juni 18, 2007

Manchmal kommt die Erkenntnis am Abend. Die ganz schlichten eher ein bisschen versteckt und rästselhaft, wie verschämt über die Unklarheit ihrer tatsächlichen Bedeutung im Konkreten. Dennoch bleibt bei aller Ungewissheit das Gefühl, irgendwie mit dieser einen Erkenntnis schlauer geworden zu sein. Kaum bemerkenswert der Beigeschmack, dass man es eigentlich sowieso schon wusste oder zumindest hätte wissen können:

1.) Beim Unterwegssein kommt man mit Absicht an, der Weg hat ein vorläufiges Ende.
Zuweilen allerdings auch dort, wo man es gar nicht erwartet hatte.
Gut ist es also, überraschbar zu bleiben, Das macht freier.

2.) Beim Versuch, den Weg zu dokumentieren, z.B. via Fotografie, habe ich festgestellt, dass ich es anstellen kann wie ich will: ich sehe etwas anderes als der Fotoapparat. Es ist einfach nicht dasselbe, es ist anders, irgendwie.

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Wenn es denn so ist, dass zwischen dem, was das Foto zeigt und dem, was ich sehe, ein Unterschied ist – obwohl das Motiv und die Perspektive gleich ist – dann stellt sich die Frage, was das Dazwischen eigentlich ist.

Was ist der Unterschied, was macht ihn aus, lässt er sich benennen? Er ist nicht das eine und auch nicht das andere, er ist selbst und eigen. Er zeigt etwas Eigenständiges, was sich als solches auch beschreiben liesse. Wenn man denn genau in den Zwischenraum schauen könnte. Das halte ich für nicht so leicht, denn schon beim Schreiben, lässt sich der Zwischenraum kaum fassen.

Interessant ist es allerdings, die Eigenständigkeit des Dazwischen zu denken, weil neben und mit dem einen und dem anderen etwas Neues entsteht, was zu einer neuen Konstellation der Wirkung und einer veränderten Dynamik führt. Weitere Unterschiede entstehen plötzlich, die wieder selbst werden.

Durch den Raum dazwischen entstehen weitere Räume, die uns weiterführen, durch Differenzen entwickeln sich Tiefen.

Woraufhin ist mir nicht klar. Zumindest derzeit nicht.
Ich bleibe überraschbar.

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16.06. am Vormittag

Verfasst von stefan am Juni 16, 2007

Manchmal scheint alles ein bisschen sehr durcheinander, weil so vieles gleichzeitig passiert. Einerseits fühle ich mich ganz wohl in diesem Chaos, weil es viele Ecken gibt, an denen man sich ausruhen oder verstecken kann, andererseits entsteht immer wieder die Sehnsucht nach Ordnung, damit die Orientierung leichter fiele und endlich die Frage geklärt wäre, wohin denn das alles führt.

Mein desktop, im Juni, am Vormittag:

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Was wirkt 2

Verfasst von dorothe am Juni 13, 2007

„Und auf einmal wurde mir klar, welche Eigenschaft es brauchte, damit einer etwas schaffen kann…… und wovon Shakespeare so erfüllt war – ich meine negative Befähigung, das ist, wenn einer fähig ist, in Unsicherheiten zu sein, in Unerklärlichkeiten, in Zweifeln, ohne das ärgerliche Ausstrecken nach Faktum und Vernunft.“

Michael Hamburger 1924 – 2007

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Was wirkt 1

Verfasst von dorothe am Juni 13, 2007

Wenn ich mir klar mache, dass „Wirklichkeit“ immer auch Konstruktion ist. Dass Gedanken und Bewertungen mich die Dinge auf meine Art wahr- nehmen lassen. Dass ich mir meine Wahrheit und Welt täglich konstruiere.

Dann bin ich frei. Denn wenn ich meine eigene Wirklichkeit schaffe, kann ich sie auch anders gestalten.

Dann bin ich selbstverantwortlich. Denn dann steht mir das bequeme Ausweichen auf Sachzwänge und Schuldzuweisungen nicht mehr zu.

Dann bin ich tolerant. Denn wenn ich über meine eigenen unsicheren Gewissheiten weiss, dann gehe ich mit den Sichtweisen anderer anders um.

Wenn ich mir doch klar machte, dass „Wirklichkeit“ immer auch Konstruktion ist. Dann.

Aaron Ritter

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Nichts ist

Verfasst von stefan am Juni 10, 2007

Nichts ist

- sagt der Weise.
Du lässt es entstehen.
Es wird mit dem Wind
Deines Atems verwehen
Unmerklich und leise.
Nichts ist. Sagt der Weise.

Mascha Kaléko

    Mascha Kaléko

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40 plus

Verfasst von stefan am Juni 10, 2007

Wir sind gerade dabei eine Veransttaltung zu entwickeln, die sich mit unserer Generation, also den 40+ beschäftigt. Neben den Aspekten, die für diese Lebensphase relevant sind – wie für andere Phasen andere Aspekte wesentlich sind – , haben wir auch die Besonderheit diskutiert, dass wir 40+ soviele sind: wir sind die Babyboomer und wo man sich umschaut, sind Menschen in unserem Alter, mit ähnlichen Themen, z.T. gleichen Fragen, Wünschen, Erwartungen, Absichten etc. Allein durch die Menge werden sich spezielle Fragen der Dynamik ergeben, die sonst in der Deutlichkeit vielleicht nicht stellen würden.

Das Eigentliche ist Jetzt: 40plus

„Jenseits aller intellektueller Distanz kommen wir mitunter vielleicht ernüchtert zu der Erkenntnis: wir sind der demografische Faktor!
Nach dem ersten Erstaunen regt sich der Geist: wenn wir gemeint sind, was ist dann zu tun, worin liegt der Aufforderungscharakter dieser demografisch offensichtlich bedeutsamen Lebensphase?
Zunächst einmal ist festzustellen, dass das Gemeinsame am „wir“ die Tatsache ist, um die 40 Jahre alt zu sein, dieser schönen Lebensspanne, die bis zur nächsten Dekade mit der fünf reicht. Was für diese Zeit offensichtlich auch bezeichnend ist, könnte man damit umschreiben, dass es uns jetzt erstmals gelingt, von einer gedachten Mitte aus mit sehr lebendiger Erinnerung noch die Ursprünge und ersten Wendepunkte zu erfühlen, gleichzeitig schon ein paar Blicke auf das unverstellte Alter werfen zu können. Noch fühlen wir uns allein mit dieser neuen Perspektive, bis wir uns umblicken: vielen Menschen in unserem direkten Umfeld ergeht es ebenso.
Das wäre ja eigentlich mit einem gespannten Interesse zur Kenntnis zu nehmen, wäre da nicht das Gefühl, das sich unausweichlich bestimmte Fragen stellen, die zwar nicht wirklich neu sind, aber in ihrer Dringlichkeit eine ganz neue Qualität gewonnen haben:
- worauf blicke ich zurück?
- wohin blicke ich von hier aus?
- wohin führen meine Spuren?
- was kommt mir da entgegen?
- wie schaue ich auf den Moment?
- wo sind die Lehrer, Mentoren, Vorbilder geblieben?
- kommt das Eigentliche noch oder ist es nicht längst schon da?
- worauf soll ich noch warten?
- welche Fragen scheinen mich wie alte Bekannte zu begleiten?
- welche Kreise schließen sich langsam?
- Und: was kann / soll / muss ich jetzt tun und beginnen, um ein gutes und echtes Leben geführt zu haben?“

Das ist ein Zitat aus dem Ausschreibungtext. Diese Arbeit findet in Zusammenarbeit mit Elisabeth Kräuter und Petra Unger, beide München, statt.

Die entscheidende Frage ist, was wir aus unseren Erkenntnissen abeleiten, um später so leben zu können, wir wie es uns jetzt vorstellen. Was ist jetzt zu tun, damit es so werden kann?

Stuhl

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Asset

Verfasst von stefan am Juni 7, 2007

Es wird wohl immer wieder eine Überlegung, ein Beweggrund, ein Suchen und vielleicht auch Finden sein, das Neue und Andere und dessen Wert gemeinsam zu erarbeiten. Irgendwie ist ja alles schon gedacht und gesagt, was gibt es noch hinzuzufügen? Und dennoch: es ist dieses Streben nach Neuem was lustvoll, notwendig und doch quälend zugleich ist.

Allein das Anerkennen dessen, dass es hier offensichtlich um ein zentrales Bedürfnis geht, erleichtert das Finden, weil sich zuvor der Betrachtungswinkel auf die Welt verändert hat. Und dann liegt es vor einem, man braucht es nur aufzuheben und es als das Solche zu erkennen. Vielleicht nichts Großartiges, vielleicht nichts Sensationelles, vielleicht nur dieses kleine und unscheinbar Andere. Seltsam, aber eben das macht zufrieden.

Raum

Am besten lässt es sich finden, wenn man auf die Übergänge, Verbindungen, Schnittstellen oder Grenzen achtet. Durch die in der Begegnung von Unterschieden angelegte Dynamik ergibt es sich fast von selbst, vorausgesetzt, ich bin in der Lage, es zu sehen. Dass dann eine Beschreibung, im Sinne des Festhaltens und einer Reproduktionsabsicht, eine ganz eigene Frage ist, lässt sich nur mit Respekt anerkennen.

Wie lässt sich also das Neue und Zukunftsweisende unserer Arbeit in der Verbindung mit den Aspekten von strategisch, ökonomischen Prozessen fassen, nachvollziehbar beschreiben und so vermitteln, dass ein echter Nutzen und Wert sichtbar wird?

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1.Versuch

Verfasst von stefan am Juni 6, 2007

Jetzt geht es los, wenigsten mit dem Versuchen. Vielleicht gelingt es ja auf Anhieb, einen „Artikel“ zu schreiben und ihn sichtbar auf liela einzustellen, mit einem noch zufälligen Foto zu versehen und damit etwas zu beginnen, dessen Zweck und Ende noch nicht wirklich absehbar ist.

Die ganzen Formatierungszeichen kann ich noch nicht wirklich zuordnen, aber so ist es in der Entwicklung: sie schreitet fort in dem Maße wie man die lernt, die Zeichen zu lesen.

LiLa 2

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